Consulting

Ich arbeite seit über 10 Jahren im wissenschaftlichen Bereich, bin seit 2008 als Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe eingetragen, sowie seit 2016 auch in den U.S.A. als Clinical Psychologist zertifiziert. Ich betreute in den letzten Jahren über 50+ wissenschaftliche Arbeiten, verfasste zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, und bin als Gutachter für zahlreiche wissenschaftliche Zeitschriften zuständig. Weiters war ich von 2015 bis 2017 für den Staat Tennessee als Statistical Research Specialist für das Department of Mental Health and Substance Abuse Services tätig, wo ich vor allem meine Expertise als Gutachter, Reviewer und Forscher einbringen konnte.

Consulting biete ich in deutscher und englischer (siehe Thrive in Life Counseling and Therapy LLC) Sprache.

Sie können auf meine Expertise in den folgenden Bereichen bauen und vertrauen:

  • Durchführung psychologischer Studien in deutscher und englischer Sprache
  • Evaluation von Daten
  • Datensammlung und -archivierung
  • Präsentation von Daten und Ergebnissen für verschiedenste Zielgruppen (z.B. als One-pager)
  • Wissenschaftliches Arbeiten und Verfassen von Publikationen
  • Review und proof-reading von psychologischen Publikationen und Forschungsanträgen
  • Kognitiv-lerntheoretische (CBT) und verhaltenstherapeutische Behandlungsmethoden

Bitte senden Sie mir eine Email an office@drlehenbauer.com für weitere Informationen.

PORTFOLIO: AUSGEWÄHLTE PROJEKTE

  • Aufbau des Forschungsschwerpunkts Internetsucht, Internet Gaming Disorder und problematischer Onlinespielgebrauch

Als einer der führenden Experten in Österreich beschäftige ich mich vor allem mit diagnostischen Kriterien einer Internetsucht oder Internet Gaming Disorder, vor allem in Hinblick einer Abgrenzung von (gesundem) Engagement und Sucht.

  • Aufbau des Forschungsschwerpunkts Games und Apps for Health

In meiner Consulting- und Forschungsarbeit beschäftige ich mich auch mit Apps und digitalen Spielen, und wie Apps und Spiele für psychologische Vorteile genutzt werden können.

Ein paar Beispiele meiner bisherigen Projekte:

  • Onlinebasiertes Selbstsicherheitstraining

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Die Idee eines onlinebasierten Selbstsicherheitstrainings entstand bereits in den frühen 2000er Jahren, jedoch war die Technik damals noch nicht soweit. Das änderte sich jedoch in den letzten Jahren, die Erstellung des Onlinetrainings und der Forschungsstudie wurde vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft gefördert. Mit Hilfe einer Pilotstudie fanden wir heraus, dass das Onlinetraining sehr starke Verbesserungen im Bereich sozialer Kompetenzen sowie einen signifikanten Abbau sozialer Ängste mit sich bringt.

Projektbezogene Publikationen:

Lehenbauer, M., Kothgassner, O., Kryspin-Exner, I., & Stetina, B. U. (2013). An online self-administered social skills training for young adults: results of a pilot study. Computers & Education, 61, 217-224. doi: dx.doi.org/10.1016/j.compedu.2012.09.007.

Lehenbauer, M. & Stetina, B.U. (2009). Virtuelle Simulationen, Virtuelle Realitäten: Neue Medien in der Behandlung. Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin, 30 (3), 368 – 383.

Lehenbauer, M. & Stetina, B.U. (2009). Coping with disease: Internet and social phobia. Psychology & Health, 24 (Supplement 1), 245.

  • Aufbau des Virtual Reality Labs

Das Virtual Reality Labor wurde von mir während meiner Arbeitszeit als Universitätsassistent an der Fakultät für Psychologie gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Helmut Hlavacs (Universität Wien – Faculty of Computer Science) geplant und aufgebaut. Es wurden erste virtuelle Szenarien (z.B. virtueller Hörsaal, virtuelles Hochhaus), die sich auf die Behandlung diverser Phobien beziehen, gemeinsam entworfen und von der Fakultät für Computerwissenschaften technisch umgesetzt.

Der virtuelle Hörsaal war eines der ersten Szenarien für das virtual reality lab, und wurde speziell zur Anwendung bei Personen mit Glossophobie kreiert. Glossophobie ist eine spezielle Form sozialer Angst, Personen fürchten sich davor, vor Menschenmengen zu sprechen. Ein virtueller Hörsaal bietet die Möglichkeit, dass diese Ängste gezielt konfrontiert werden, und sich Personen allmählich an diese Situation gewöhnen. Aus psychologischer Sicht war es vor allem wichtig, Triggerfaktoren, die Angst auslösen, einzubauen, beispielsweise dutzende andere Personen, die den Vortragenden anstarren. Ich habe dieses Thema mit Univ.-Prof. Dr. Helmut Hlavacs in mehreren Meetings besprochen, und es wurde gemeinsam mit ihm dieser virtuelle Hörsaal kreiert.

Projektbezogene Publikationen:

Kothgassner, O., Felnhofer, A., Beutl, L., Hlavacs, H., Lehenbauer, M., & Stetina, B. (2012). A virtual training tool for giving talks. Lecture Notes in Computer Science, 7522, 53-66.